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Geschichte einer Tradition

Die Geschichte des Kreuzfestes
Geschichte einer Tradition
Geschichte einer Tradition
© Bistum Limburg

Die ersten Kreuzfeste fanden zur Gründungzeit des Bistums im 19. Jahrhundert statt. Bischof Wilhelm Kempf ließ diese Tradition 1959 wieder aufleben. Von Anfang an war es mit der vorausgehenden Kreuzwoche als eine Art Diözesan-Katholikentag gedacht. Das Kreuzfest wurde in verschiedenen Orten im Bistum gefeiert, wobei die Kreuzwoche immer im Bistum  Limburg stattfand.

Im Mittelpunkt des Kreuzfestes steht die Kreuzfeier mit der Verehrung der Kreuzreliquie, die in der kostbaren Staurothek aufbewahrt wird. Reliquie und Behälter stammen aus Konstantinopel. Sie gelangten im Rahmen des barbarischen Kreuzzuges von 1204, bei dem die Stadt Konstantinopel, die christliche "Mutter der Welt" dem Erdboden gleichgemacht wurde, über Umwege in das Bistum Trier. Seit der Gründung des Bistums Limburg befindet sich diese Kostbarkeit im Limburger Domschatz.

Im katholischen Raum verweist die Verehrung der Kreuzreliquie auf das Fest "Kreuzerhöhung", das jeweils am 14. September gefeiert wird. Dieses Fest erinnert an die aus Trier stammende, oströmische Kaiserin Helena, die im Rahmen einer von ihr geleiteten Expedition in Jerusalem das wahre Kreuz Jesu Christi ausgegraben haben soll. Das Fest erinnert zugleich an die Weihe der konstantinischen Basilika über dem Heiligen Grab in Jerusalem, die am 13. September 335 geweiht wurde und in der am Tag nach ihrer Weihe zum ersten Mal eben dieses von Helena gefundene Kreuz feierlich gezeigt wurde.

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