Kreuzfest 2026: Hab Mut, steh auf!
Das Bistum Limburg lädt von Donnerstag, 17. September, bis Sonntag, 20. September 2026, zum Kreuzfest ein. Unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ wird an vier Tagen im Dom und im Bischofsgarten gefeiert.
Festgottesdienst, Chorkonzert und Silent-Disco sind beispielsweise drei der Programmpunkte, zu denen die Besucherinnen und Besucher nach Limburg eingeladen sind. „Wir freuen uns auf viele Menschen beim Kreuzfest 2026. Wir wollen gemeinsam den Glauben feiern. Dazu wird es am Sonntag ein Pontifikalamt mit dem neuen Weihbischof von Mainz, Joshy Pottackal, geben”, erklärt Pressesprecher Stephan Schnelle. “Wir begrüßen am Samstag wieder viele Ehejubelpaare, die in diesem Jahr ihre Goldene, Diamantene oder Eiserne Hochzeit feiern. Weiterhin ist ein Tag für Kita-Kinder geplant und auch die Ministrantinnen und Ministranten treffen sich in Limburg.“
Eröffnung des Kreuzfestes am Donnerstag
Eröffnet wird das Kreuzfest am Donnerstag, 17. September, um 19 Uhr mit einem Evensong, ein musikalisches Abendgebet gestaltet von der Limburger Mädchenkantorei und Bischof Georg Bätzing. „Wir laden alle Interessierten herzlich ein. Kommen Sie nach Limburg und feiern Sie mit uns das Kreuzfest. ‚Hab Mut, steh auf!‘“, sagt Schnelle.
Über das Kreuzfest
Jedes Jahr im September feiert das Bistum Limburg sein Kreuzfest - rund um das Fest Kreuzerhöhung (14. September). Seit 2020 hat das Kreuzfest ein neues Konzept.
An vier Tagen gibt es Gottesdienste, Gebetszeiten, Konzerte und Angebote für Kinder und Familien. Das Kreuzfest hat jedes Jahr ein Motto. Im Jahr 2026 ist dies "Hab Mut, steh auf" – angelehnt an das Motto des Katholikentages in Würzburg 2026.
Im Jahr 2026 wird das Kreuzfest von Donnerstag, 17. September, bis Sonntag, 20. September, gefeiert.
Ein Fest, das verbindet
Das Kreuzfest will ein lebendiges Zeichen der Hoffnung sein – offen für alle, die auf der Suche nach Begegnung, Inspiration und Glauben sind. Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Kultur, spirituellen Impulsen, Segensorten, Mitmachaktionen für Jung und Alt und vielem mehr.
Geschichte des Kreuzfests
Die ersten Kreuzfeste fanden zur Gründungzeit des Bistums im 19. Jahrhundert statt. Bischof Wilhelm Kempf ließ diese Tradition 1959 wieder aufleben. Von Anfang an war es mit der vorausgehenden Kreuzwoche als eine Art Diözesan-Katholikentag gedacht. Das Kreuzfest wurde in verschiedenen Orten im Bistum gefeiert, wobei die Kreuzwoche immer im Bistum Limburg stattfand.
Im Mittelpunkt des Kreuzfestes steht die Kreuzfeier mit der Verehrung der Kreuzreliquie, die in der kostbaren Staurothek aufbewahrt wird. Reliquie und Behälter stammen aus Konstantinopel. Sie gelangten im Rahmen des barbarischen Kreuzzuges von 1204, bei dem die Stadt Konstantinopel, die christliche "Mutter der Welt" dem Erdboden gleichgemacht wurde, über Umwege in das Bistum Trier. Seit der Gründung des Bistums Limburg befindet sich diese Kostbarkeit im Limburger Domschatz.
Im katholischen Raum verweist die Verehrung der Kreuzreliquie auf das Fest "Kreuzerhöhung", das jeweils am 14. September gefeiert wird. Dieses Fest erinnert an die aus Trier stammende, oströmische Kaiserin Helena, die im Rahmen einer von ihr geleiteten Expedition in Jerusalem das wahre Kreuz Jesu Christi ausgegraben haben soll. Das Fest erinnert zugleich an die Weihe der konstantinischen Basilika über dem Heiligen Grab in Jerusalem, die am 13. September 335 geweiht wurde und in der am Tag nach ihrer Weihe zum ersten Mal eben dieses von Helena gefundene Kreuz feierlich gezeigt wurde.